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Gerichtsgutachten



Die öffentlche Bestellung hat den Zweck, Gerichten, Behörden und der Öffentlichkeit besonders sachkundige und persönlich geeignete Sachverständige zur Verfügung zu stellen, deren Aussagen besonders glaubhaft sind.



Das Gerichtsgutachten gliedert sich in folgenden Ablauf:

1. Der Beweisbeschluss
Der Beweisbeschluss wird durch das Gericht gefasst und beinhaltet neben der Bestimmung und Beauftragung des Sachverständigen auch einen Fragenkatalog, der beantwortet werden soll. Dieser Fragenkatalog ist für den Sachverständigen bindend, Abweichungen und andere Feststellungen darf der Sachverständige nicht beantworten. Der Sachverständige muss zuvor erklären, dass er unbefangen ist d.h. keine der beiden Parteien ihm bekannt sind oder er mit einer von denen in einer familiären oder geschäftlichen Beziehung steht.

2. Das Aktenstudium
Der Sachverständige bekommt vom Gericht die vollständige Verfahrensakte übersandt und muss sich in diese einlesen, um die gestellten Fragen aus dem Beweisbeschuss zuordnen zu können.

3. Der Ortstermin
Es ist für den Sachverständigen unmöglich eine Beantwortung der Fragen aus den Beweisbeschluss nur Aufgrund der Aktenlage herzuleiten. Deshalb ist es für ihn zwingend notwendig, mit den Parteien einen Ortstermin zu vereinbaren, um die Grundlagen, mit Fotografien, zur Beantwortung der Fragen aus dem Beweisbeschluss zu ermitteln.

4. Ausarbeitung und Erstattung des Gutachtens
Der Sachverständige muss seine Feststellungen und Aufzeichnungen auswerten und beurteilen, hierfür bedient er sich seinem überdurchschnittlichem Fachwissen, Regelwerken, fundierter Literatur, dem Stand der Technik und den allgemein anerkannten Regeln der Technik. Darauf folgt die schriftliche Ausarbeitung des Gutachtens, die auch für einen Laien verständlich und nachvollziehbar formuliert sein muss. Sein Gutachten und die Gerichtsakte schickt der Sachverständige dem Gericht zurück, damit der Prozeß fortgesetzt werden kann.